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Januar 2021

Das Jahr startete mit viel Arbeit. Ich habe nicht nur versucht, mich mehr über die Ereignisse im April 1945 in Berlin zu belesen. Also über die Tage als die russische Armee von Osten her nach Berlin Treptow einmaschierte. Aber es war mir auch genau so wichtig mehr darüber zu wissen welche Narben diese Zeit bei den nächsten Generationen hinterlassen hat, den „Kriegkindern“ und „Kriegsenkel “ also Menschen wie meiner Eltern und Großeltern, sowie ihren Geschwistern. 
 
Neben den allgemeinen Recherchen und Übersetzungen, Ahnenforschung via ancestry hier und da - der Januar war geschäftig. Wöchentliche Zoom-Chats, in denen wir unsere nächsten Schritte besprachen oder Formulare für das Bundesarchiv auszufüllten. Wir haben es aber auch endlich geschafft, unsere Gedanken zu unserer Social-Media-Strategie, dem Filmtitel und -logo, dem Erscheinungsbild der Website  gemeinsam mit und seinem Colab -Team zu diskutieren - über Ländergrenzen und Zeitzonen hinweg. 

Das meiste Videomaterial, welches bereits im letzten Jahr aufgenommen wurde, wird nun in den nächsten Wochen Schritt für Schritt in einen Teaser verwandelt, und Helene und Adam arbeiten rund um die Uhr zusammen mit Redakteuren, Kameramännern und Animationsspezialisten um diesen fertigzustellen.  Eine Menge Arbeit für die beiden!

Und weil wir in der Puderstrasse 4a, Berlin Treptow trotz vieler Ideen und Anfragen immer noch keine Zeitzeugen ausfindig machen konnten, habe ich mich jetzt an einige örtliche Schulen und an eine örtliche Kirche gewandt.

 Vielleicht haben wir Glück!

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